Schadstoffsanierung Berlin
Als zertifizierter Fachbetrieb führen wir Schadstoffsanierungen in Berlin nach den Sicherheitsstandards der DGUV Regel 101-004 und der Gefahrstoffverordnung aus. Wir sind Ihr Partner für die rechtssichere Entfernung von Asbest (TRGS 519), KMF (TRGS 521) sowie PCB und PAK (TRGS 524) in Wohn- und Gewerbeimmobilien.
Professionelle Schadstoffsanierung in Berlin – Sicher & Zertifiziert
Schadstoffe wie Asbest, KMF, PCB oder PAK stecken in vielen Berliner Bestandsgebäuden – oft verborgen in Dämmungen, Bodenbelägen oder alten Klebern. Wer sanieren, umbauen oder entkernen möchte, muss diese Gefahrstoffe fachgerecht und rechtssicher entfernen lassen. Wir sind Ihr zertifizierter Partner für die professionelle Schadstoffsanierung in Berlin und arbeiten streng nach der Gefahrstoffverordnung.
Unser erfahrenes Team übernimmt die komplette Abwicklung nach den technischen Regeln TRGS 519, 521 und 524. Dabei setzen wir auf modernste Technik wie Unterdruckhaltegeräte und spezielle Schleusensysteme, um Mensch und Umwelt in der Hauptstadtregion wirksam zu schützen. Von der ersten Probenahme über die notwendige Anzeige beim LAGetSi Berlin bis zur fachgerechten Entsorgung bieten wir Ihnen alles aus einer Hand.
Ob Wohnhaus, Gewerbeobjekt oder öffentliche Einrichtung – wir sorgen für eine saubere, rechtssichere und vollständig dokumentierte Schadstoffbeseitigung. So schaffen wir die gesunde Basis für Ihre weitere Nutzung oder einen geplanten Rückbau in Berlin und Brandenburg.
Leistungen
Schadstoffsanierung in Berlin – unsere Leistungen im Überblick
Asbest
Asbest wurde bis in die 1990er Jahre in unzähligen Bauprodukten eingesetzt – z. B. in Bodenbelägen, Spachtelmassen, Fassadenplatten oder Rohrisolierungen. Beim Bearbeiten oder Entfernen werden feine Fasern freigesetzt, die beim Einatmen krebserregend wirken.
Unsere Arbeiten erfolgen nach TRGS 519, mit Unterdruckhaltegeräten, Schutzanzügen und spezieller Absaugtechnik. Die Entsorgung erfolgt ausschließlich über zugelassene Deponien mit Entsorgungsnachweis.
Künstliche Mineralfasern (KMF)
KMF – insbesondere ältere Dämmstoffe – enthalten lungengängige Fasern, die gesundheitsschädlich sind. Wir entfernen alte Mineralwolldämmungen staubdicht, verpackt und luftdicht verschlossen, um eine Freisetzung zu verhindern. Alle Fasern werden nach TRGS 521 behandelt und ordnungsgemäß entsorgt. Bei neueren Dämmstoffen ohne Gefährdung achten wir auf saubere Trennung und Recycling.
PCB (Polychlorierte Biphenyle)
PCB wurde früher in Dichtmassen, Kondensatoren und Farben eingesetzt.Diese Stoffe sind hochgiftig, langlebig und umweltgefährlich.
Bei der Sanierung wird das Material sorgfältig entfernt, luftdicht verpackt und separat entsorgt. Messungen und Freigaben erfolgen bei Bedarf durch zugelassene Umweltlabore, um eine sichere Übergabe zu gewährleisten.
PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)
PAK sind krebserregende Stoffe, die häufig in alten Teer- und Bitumenprodukten, Estrichschichten, Parkettklebern oder Abdichtungen vorkommen.
Bei mechanischer Bearbeitung oder Erwärmung können gesundheitsgefährdende Dämpfe und Stäube entstehen.
Unsere Fachkräfte erkennen PAK-haltige Materialien zuverlässig und entfernen sie unter geschlossenen Bedingungen und mit entsprechender Schutzausrüstung.
Wir vermeiden jede thermische Belastung (z. B. Schleifen, Brennen) und führen die Materialien über zugelassene Entsorgungswege für gefährliche Abfälle ab.
Auf Wunsch erfolgt eine Probenahme und Analyse im Labor, um die Belastung genau zu bestimmen.
Holzschutzmittel (PCP, Lindan und andere)
In älteren Gebäuden wurden tragende und sichtbare Holzteile – etwa Dachstühle, Balken, Türen oder Verkleidungen – häufig mit Holzschutzmitteln behandelt, die heute als gesundheits- und umweltgefährlich gelten.
Dazu zählen unter anderem Pentachlorphenol (PCP), Lindan oder DDT, die schwer abbaubar und teilweise krebserregend sind.
Bei der Entkernung werden solche belasteten Bauteile sorgfältig identifiziert, unter PSA demontiert und gesondert entsorgt.
Wenn eine Entfernung nicht möglich ist, sorgen wir für eine Oberflächenbehandlung oder Abschottung, um Emissionen dauerhaft zu verhindern.
So schaffen wir eine sichere Basis für Sanierung oder Neubau, ohne gesundheitliche Risiken.
Schimmelpilzsanierung
In vielen Berliner Bestandsgebäuden führt Feuchtigkeit – oft verursacht durch Baumängel, defekte Leitungen oder unzureichende Belüftung – zu massivem mikrobiellem Befall an Wänden, Decken oder Dämmungen.
Dazu zählen gesundheitsgefährdende Schimmelpilzarten, deren Sporen und Mykotoxine die Raumluft belasten und beim Einatmen schwere allergische Reaktionen oder Atemwegserkrankungen auslösen können.
Bei der Sanierung wird der Befall durch unsere Fachkräfte systematisch identifiziert, die betroffenen Bereiche abgeschottet und unter Einsatz von Unterdruckhaltung sowie PSA (persönlicher Schutzausrüstung) kontrolliert zurückgebaut. Das belastete Material wird staubdicht verpackt und über zertifizierte Wege fachgerecht entsorgt, um eine Sporenverschleppung in unbelastete Räume zu verhindern.
Ist ein vollständiger Rückbau tragender Strukturen nicht möglich, führen wir eine professionelle Feinreinigung und Desinfektion durch oder sorgen für eine technische Abschottung, um die Emission von Sporen dauerhaft zu unterbinden.
So schaffen wir ein gesundes Raumklima und eine hygienisch unbedenkliche Basis für Ihre geplante Sanierung oder den weiteren Innenausbau.
Geprüfte Fachkunde und Sicherheit nach DGUV & TRGS
Bei der Sanierung von Gebäudeschadstoffen in der Berliner Bestandssubstanz steht der Schutz von Gesundheit und Umwelt an erster Stelle. Als spezialisierter Fachbetrieb basiert unsere Arbeit auf einem tiefgreifenden Verständnis der geltenden technischen Regeln und Unfallverhütungsvorschriften. Wir garantieren Ihnen eine rechtssichere Abwicklung, die weit über die reine Materialentfernung hinausgeht.
Sicherheit nach DGUV Regel 101-004
Alle unsere Projekte werden unter strikter Einhaltung der DGUV Regel 101-004 (ehemals BGR 128) für Arbeiten in kontaminierten Bereichen durchgeführt. Diese Vorschrift stellt sicher, dass unsere Mitarbeiter durch kontinuierliche Schulungen und den Einsatz modernster persönlicher Schutzausrüstung (PSA) optimal geschützt sind. Für Sie als Bauherren bedeutet dies die Gewissheit, dass auf Ihrer Baustelle höchste Sicherheitsstandards gelten, die das Risiko einer Schadstoffverschleppung in angrenzende Bereiche oder die Umwelt konsequent ausschließen.
Fachkunde gemäß TRGS 519, 521 und 524
Unsere Expertise wird durch die notwendigen Sachkundenachweise untermauert:
Asbestsanierung (TRGS 519): Wir verfügen über die Fachkraftqualifikation für den sicheren Umgang mit fest und schwach gebundenen Asbestprodukten.
KMF-Sanierung (TRGS 521): Der Rückbau alter Mineralwolldämmstoffe erfolgt staubdicht und unter Einhaltung strenger Faserstaub-Vorgaben.
PCB & PAK (TRGS 524 / BGR 128): Wir sind spezialisiert auf die Sanierung von Gebäudeschadstoffen in kontaminierten Bereichen, einschließlich belasteter Böden und dauerelastischer Fugen.
Transparenz und behördliche Dokumentation
Eine professionelle Schadstoffsanierung endet in Berlin nicht mit dem Ausbau. Wir übernehmen für Sie die notwendige Kommunikation mit dem Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) sowie den zuständigen Umweltämtern der Bezirke. Nach Abschluss der Arbeiten erhalten Sie eine lückenlose Dokumentation inklusive der elektronischen Entsorgungsnachweise (eANV). Dies dient Ihnen als rechtssicherer Nachweis gegenüber Behörden und zukünftigen Nutzern, dass Ihre Immobilie nachweislich schadstofffrei übergeben wurde.
Kosten
Schadstoffsanierung Berlin Preise
Die Kosten für eine Schadstoffsanierung in Berlin hängen von mehreren Faktoren ab:
Art und Menge der belasteten Materialien, Schadstofftyp (z. B. Asbest, KMF, PAK, PCB oder PCP), Lage der betroffenen Bereiche, Zugänglichkeit, notwendige Schutzmaßnahmen sowie der Entsorgungsweg über zugelassene Deponien.
Auch die Art der Nutzung des Gebäudes (z. B. bewohnt, gewerblich oder leerstehend) und die Anforderungen an die Luftreinhaltung oder Unterdruckhaltung beeinflussen die Gesamtkosten.
Wir kalkulieren jede Schadstoffsanierung individuell und transparent.
Auf Wunsch erhalten Sie eine detaillierte Aufschlüsselung aller Positionen – von der Vorbereitung über die Abschottung bis hin zur Entsorgung.
So wissen Sie genau, wofür Sie bezahlen, und können Leistungen gezielt anpassen oder erweitern.
Beispiel: Sanierung von 120 m² asbesthaltigen Bodenbelägen inklusive Abschottung, Ausbau, Unterdruckhaltung, Entsorgung und Luftmessung.
Leistungsumfang: Einrichtung eines Schwarz-/Weißbereichs, Ausbau der asbesthaltigen Materialien nach TRGS 519, luftdichte Verpackung, Transport zur Deponie, abschließende Freimessung.
Gesamtpreis: ca. 8.000 – 11.000 € netto, abhängig von Schadstoffart, Materialmenge und Zugänglichkeit.
Dank unserer klaren Angebotsstruktur wissen Sie bereits vor Beginn der Arbeiten, welche Kosten entstehen.
Wir stehen für rechtssichere Ausführung, saubere Dokumentation und termingerechte Umsetzung – von der ersten Analyse bis zur abschließenden Freimessung.
Ablauf der Schadstoffsanierung
In drei Schritten zur sicheren Schadstoffsanierung
Einsatzgebiete
Ihr Partner für Schadstoffsanierung in allen Berliner Bezirken
Wir sind täglich für private und gewerbliche Kunden in der gesamten Hauptstadtregion im Einsatz. Unser Einzugsgebiet umfasst:
Mitte & Zentrum: Wedding, Tiergarten, Mitte.
Westen: Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf.
Süden: Neukölln, Tempelhof-Schöneberg.
Norden & Osten: Pankow, Reinickendorf, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg. Ebenso betreuen wir Bauprojekte im Berliner Umland wie Potsdam, Falkensee und Bernau.
FAQ´S
Häufige Fragen zur Schadstoffsanierung Berlin
Unter einer Schadstoffsanierung versteht man die fachgerechte Entfernung und Entsorgung gesundheitsgefährdender Baustoffe, wie etwa Asbest, KMF, PCB, PAK oder PCP-haltige Holzschutzmittel.
Dabei werden die betroffenen Bereiche abgeschottet, unter Unterdruck gesetzt und die Materialien gemäß TRGS 519, 521 oder 524 entfernt.
Ziel ist es, ein sicheres, schadstofffreies Gebäude zu schaffen – sowohl für die weitere Nutzung als auch für Umbau- oder Rückbauarbeiten.
In Bestandsgebäuden findet man häufig Asbest (in Bodenbelägen, Spachtelmassen, Fassadenplatten), Künstliche Mineralfasern (KMF) in Dämmungen,
sowie PAK in Teer- und Bitumenprodukten oder PCB in Dichtmassen und Farben.
Auch Holzschutzmittel wie PCP oder Lindan kommen vor.
Wir erkennen diese Stoffe zuverlässig, veranlassen Laboranalysen bei Bedarf und führen die komplette Sanierung mit Entsorgungsnachweis durch.
Die Sanierung erfolgt in drei Schritten:
- Schadstofferkundung und Planung der Schutzmaßnahmen
- Einrichtung von Sicherheitszonen (Schwarz-/Weißbereich) und Abschottung
- Entfernung der Schadstoffe unter Unterdruckhaltung und abschließende Freimessung durch ein unabhängiges Labor.
Alle Arbeiten erfolgen nach gesetzlichen Vorschriften und mit vollständiger Dokumentation.
Die Kosten hängen vom Schadstofftyp, der betroffenen Fläche, der Zugänglichkeit und dem Entsorgungsaufwand ab.
Beispiel: Die Entfernung asbesthaltiger Bodenbeläge liegt in der Regel zwischen 60 und 90 € pro m² netto, inklusive Abschottung, Unterdruckhaltung und Entsorgung.
Wir erstellen jedes Angebot transparent und individuell, damit Sie genau wissen, welche Leistungen enthalten sind.
Eine Sanierung ist immer dann erforderlich, wenn Schadstoffe freiliegen oder bearbeitet werden sollen, etwa bei Umbauten, Entkernungen oder Sanierungen.
Sobald ein Verdacht auf Asbest, PCB oder ähnliche Stoffe besteht, darf ohne Untersuchung nicht weitergearbeitet werden (gemäß Gefahrstoffverordnung).
Wir unterstützen Sie bei der rechtssicheren Vorgehensweise – von der Erkundung bis zur fachgerechten Ausführung.
a, für bestimmte Gefahrstoffe wie Asbest besteht in Berlin eine strikte Anzeigepflicht. Alle Arbeiten mit asbesthaltigen Materialien müssen spätestens sieben Tage vor Beginn dem Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) gemeldet werden. Wir übernehmen diese formelle Anzeige im Rahmen unserer Beauftragung für Sie.
🔗 Offizielle Informationen zur Asbest-Anzeige beim LAGetSi Berlin