Asbestsanierung Berlin
Als zertifizierter Fachbetrieb für Asbestsanierung in Berlin führen wir die sichere Entfernung und Entsorgung von Eternit, Fassadenplatten und Bodenbelägen im gesamten Stadtgebiet durch – von Spandau bis Köpenick. Wir bieten Ihnen die komplette Schadstoffsanierung nach TRGS 519, inklusive Analyse und rechtssicherer Dokumentation.
Asbestbeseitigung geplant?
Asbest steckt in vielen Berliner Gebäuden – oft unbemerkt in Bodenbelägen, Fassadenplatten, Dachabdichtungen oder alten Spachtelmassen. Wer sanieren, umbauen oder abbrechen möchte, steht deshalb häufig vor der Frage: Wie lässt sich Asbest sicher und rechtskonform entfernen?
Wir sind ein erfahrenes Berliner Fachunternehmen für Asbestsanierung und übernehmen die vollständige Sanierung nach TRGS 519 – von der Analyse bis zur abschließenden Freimessung. Dabei arbeiten wir ausschließlich mit geschultem Personal, modernster Technik und strengen Sicherheitsvorkehrungen, um Mensch und Umwelt zu schützen.
Vor Beginn jeder Maßnahme erfolgt eine gründliche Bestandsaufnahme mit Materialproben und Schadstoffanalyse. Anschließend wird der Arbeitsbereich abgeschottet, unter Unterdruck gesetzt und die asbesthaltigen Materialien werden fachgerecht ausgebaut, luftdicht verpackt und über zugelassene Deponien entsorgt.
Ob Einfamilienhaus, Wohnblock oder Gewerbegebäude – wir sorgen für eine sichere, dokumentierte und vollständig rückstandsfreie Asbestsanierung in Berlin. So schaffen wir die Grundlage für eine unbedenkliche Nutzung oder einen geplanten Rückbau.
Leistungen
Asbestsanierung in Berlin – unsere Leistungen im Überblick
Wellasbest und Asbestzementplatten
Wellasbest, auch bekannt als Asbestzement, wurde jahrzehntelang für Dächer, Fassaden und Garagenverkleidungen verwendet. Die typischen grauen Wellenplatten bestehen aus Zement und einem Asbestanteil von etwa 10 bis 15 %.
Diese Materialien gelten als fest gebunden, sind jedoch keineswegs ungefährlich. Durch Witterung, Alterung oder mechanische Beschädigung können Fasern freigesetzt werden – insbesondere beim Bohren, Brechen oder Abtragen.
Unsere Fachkräfte führen den Rückbau solcher Dach- oder Fassadenplatten ausschließlich unter TRGS 519-Bedingungen durch. Dabei wird die Fläche angefeuchtet, um Staubentwicklung zu vermeiden, und die Platten werden unzerbrochen demontiert. Anschließend erfolgt der Abtransport in luftdichten Big Bags zu zugelassenen Entsorgungsanlagen in Berlin und Brandenburg.
Wir übernehmen die fachgerechte Demontage und Entsorgung von Eternitplatten und Asbestzement-Dächern in Berlin.
Besonders bei der Sanierung von Eternit-Dächern und Eternit-Fassaden ist Vorsicht geboten. Wir sind spezialisiert auf den Rückbau von Asbestzement, Wellplatten und Rohrleitungen, wobei wir modernste Unterdrucktechniken und Schleusensysteme einsetzen, um jegliche Faserfreisetzung zu verhindern.
Asbesthaltige Fassadenplatten
Viele Berliner Gebäude – besonders aus den 1960er- bis 1980er-Jahren – sind mit Asbestzement-Fassadenplatten verkleidet. Diese wurden wegen ihrer Witterungsbeständigkeit und des geringen Gewichts häufig als Vorhangfassaden oder Verkleidungen an Mehrfamilienhäusern, Schulen und Industriegebäuden eingesetzt.
Obwohl der Asbest hier fest gebunden ist, entsteht beim Bohren, Sägen oder Entfernen eine erhebliche Gesundheitsgefahr durch freigesetzte Fasern.
Bei der Sanierung wird die Fassade abschnittsweise angefeuchtet und die Platten werden unzerbrochen demontiert, um Faserfreisetzung zu vermeiden. Anschließend werden sie in staubdichten Big Bags verpackt und über zugelassene Deponien entsorgt.
Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die sichere Demontage von Unterkonstruktionen, Anschlussbereichen und Fugendichtungen, die ebenfalls asbesthaltig sein können.
Alle Arbeiten erfolgen selbstverständlich nach den Vorgaben der TRGS 519 und werden vollständig dokumentiert – von der Demontage bis zur Freimessung.
So stellen wir sicher, dass die Gebäudefassade nicht nur optisch erneuert, sondern auch dauerhaft asbestfrei und sicher ist.
Floor-Flex-Platten
In vielen Berliner Altbauten sind bis heute asbesthaltige Floor-Flex-Platten oder Kleberreste vorhanden. Diese Beläge wurden vor allem zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren in Wohnhäusern, Schulen und Bürogebäuden verlegt.
Das Problem: Selbst wenn die Platten intakt wirken, können sie beim Entfernen oder Schleifen gefährliche Asbestfasern freisetzen.
Wir übernehmen die vollständige Entfernung solcher Bodenbeläge – inklusive Aufbau einer Unterdruckzone, dem Ausbau der Platten, der Entfernung des Klebers sowie der anschließenden Reinigung und Freimessung durch ein unabhängiges Labor.
So stellen wir sicher, dass Böden nach der Sanierung wieder gefahrlos genutzt oder neu belegt werden können.
Asbesthaltige Rohrisolierungen und Dichtungen
In vielen älteren Heizungs- und Sanitäranlagen wurde Asbest in Rohrisolierungen, Dichtungen und Flanschverbindungen eingesetzt. Diese Isolierungen bestehen häufig aus schwach gebundenem Material, das bei Berührung oder Bewegung Faserstaub freisetzt.
Wir führen den Ausbau solcher Leitungsisolierungen mit unterdruckgeführten Absauganlagen durch. Dabei werden alle Rohrleitungen systematisch freigelegt, das Isolationsmaterial abgetragen und in Spezialbehältern verpackt.
Dank luftdichter Verpackung, zertifizierter Entsorgung und lückenloser Dokumentation garantieren wir maximale Sicherheit für alle Beteiligten.
Nach Abschluss erfolgt selbstverständlich eine Freimessung und Reinigung des betroffenen Bereichs.
Asbesthaltige Spachtel-, Putz- und Fliesenkleber
Eine der größten Herausforderungen bei Sanierungen sind asbesthaltige Spachtelmassen und Fliesenkleber. Diese Materialien sehen harmlos aus, enthalten aber oft feinste Asbestfasern, die bei Renovierungsarbeiten unbemerkt freigesetzt werden.
Wir identifizieren betroffene Wand- und Bodenflächen mittels Materialanalysen und entfernen die asbesthaltigen Schichten unter kontrollierten Bedingungen.
Dabei wird die Oberfläche feucht gehalten, mit Spezialwerkzeugen abgetragen und das Material luftdicht verpackt.
Diese Art der Sanierung ist besonders wichtig bei Umbauten in Altbauwohnungen oder öffentlichen Gebäuden, in denen Sicherheit und Hygiene höchste Priorität haben.
Kosten
Asbestsanierung Berlin Preise
Die Kosten für eine professionelle Asbestsanierung in Berlin hängen von mehreren Faktoren ab:
Art und Menge der asbesthaltigen Materialien, der Schadstofftyp (z. B. Wellasbest, Floor-Flex, Spritzasbest oder asbesthaltige Spachtelmassen), die Zugänglichkeit der betroffenen Bereiche sowie der erforderliche Sicherheitsaufwand nach TRGS 519.
Auch die Gebäudenutzung – ob bewohnt, gewerblich oder leerstehend – spielt eine wichtige Rolle, da sie den Aufwand für die Abschottung, Unterdruckhaltung und Luftreinigung beeinflusst. Hinzu kommen Transport- und Entsorgungskosten für die fachgerechte Ablagerung auf zugelassenen Deponien in Berlin-Brandenburg.
Wir kalkulieren jede Sanierung individuell und transparent. Auf Wunsch erhalten Sie eine detaillierte Aufschlüsselung aller Positionen – von der Schadstoffanalyse über die Einrichtung der Schutzbereiche bis hin zur Entsorgung und abschließenden Freimessung. So sehen Sie genau, wofür Sie bezahlen, und können Leistungen gezielt anpassen oder erweitern.
Beispiel:
Sanierung von 100 m² asbesthaltigen Bodenbelägen inklusive Abschottung, Unterdruckhaltung, Ausbau, Entsorgung und abschließender Freimessung.
Leistungsumfang:
Einrichtung des Sanierungsbereichs mit Schwarz-/Weißbereich, Ausbau und Verpackung der asbesthaltigen Materialien, Transport zu zugelassenen Entsorgungsanlagen, Reinigung des Arbeitsbereichs und abschließende Luftmessung durch ein unabhängiges Labor.
Gesamtpreis: ca. 7.000 – 11.000 € netto, abhängig von Schadstoffart, Fläche, Materialdicke und Zugänglichkeit.
Dank unserer transparenten Angebotsstruktur wissen Sie bereits vor Beginn der Arbeiten, welche Kosten entstehen.
Wir stehen für rechtssichere Ausführung, saubere Dokumentation und termingerechte Umsetzung – von der Analyse bis zur abschließenden Freigabe durch den Sachverständigen.
Ablauf in der Asbestsanierung
In drei Schritten zur sicheren Asbestsanierung Berlin
Schadstoffanalyse und Planung
Am Anfang jeder Asbestsanierung steht die genaue Ermittlung der Belastung. Ein unabhängiges Labor nimmt Materialproben aus den betroffenen Bereichen – etwa Bodenbelägen, Fassadenplatten oder Dächern – und analysiert diese auf Asbestfasern. Auf Basis der Ergebnisse erstellen wir ein Sanierungskonzept nach TRGS 519, das alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen, den Arbeitsablauf und die Entsorgungswege festlegt. Bereits in dieser Phase werden auch Behörden und Entsorgungsstellen eingebunden, um den Ablauf reibungslos zu gestalten.
Einrichtung der Schutzbereiche und Sanierung
Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird, richten wir den sogenannten Schwarz-/Weißbereich ein. Hierzu gehören luftdichte Abschottungen, Unterdrucksysteme mit HEPA-Filtern sowie Schleusen für das Personal. Anschließend erfolgt der Ausbau der asbesthaltigen Materialien – je nach Art des Fundes (z. B. Wellasbest, Spritzasbest oder Floor-Flex-Platten) mit unterschiedlichen Verfahren. Alle Arbeiten werden unter ständiger Staubbindung und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt, um die Umgebung zuverlässig zu schützen.
Entsorgung und Freimessung
Nach dem Ausbau werden die Asbestmaterialien luftdicht verpackt und nachweislich entsorgt – ausschließlich über zugelassene Deponien in Berlin und Brandenburg. Anschließend wird der gesamte Sanierungsbereich gründlich gereinigt und von einem unabhängigen Sachverständigen überprüft. Erst wenn die abschließende Luftfreimessung bestätigt, dass keine Asbestfasern mehr nachweisbar sind, gilt die Sanierung als abgeschlossen. Damit erhalten Sie eine dokumentierte, sichere und dauerhaft asbestfreie Umgebung.
Einsatzgebiete
Asbestentsorgung in Berlin & Brandenburger Umland
Unser Team ist täglich für Sie im Einsatz. Wir decken alle Berliner Bezirke ab: Mitte, Neukölln, Charlottenburg-Wilmersdorf, Pankow, Tempelhof-Schöneberg, Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf, Spandau, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg.
Zudem bieten wir schnelle Termine für die Asbestsanierung im Umland an, unter anderem in Potsdam, Falkensee, Bernau, Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde und Kleinmachnow.
FAQ´S
Häufige Fragen zur Asbestsanierung
Eine Asbestsanierung ist immer dann erforderlich, wenn in einem Gebäude asbesthaltige Materialien beschädigt, verwittert oder im Zuge von Umbau- oder Abbrucharbeiten bearbeitet werden sollen.
Typische Beispiele sind brüchige Dachplatten, rissige Floor-Flex-Beläge, bröckelnde Rohrisolierungen oder asbesthaltige Spachtelmassen.
Solange diese Materialien unbeschädigt sind, besteht in der Regel keine akute Gefahr. Sobald jedoch mechanische Eingriffe erfolgen oder die Materialien altern, müssen sie nach TRGS 519 fachgerecht entfernt werden.
Asbest ist mit bloßem Auge meist nicht zu erkennen. Es kann in vielen Materialien stecken – von Dachplatten über Bodenbeläge bis hin zu Putzen und Klebern.
Ein erster Hinweis ist das Baujahr des Gebäudes: Wurde es zwischen 1950 und 1993 errichtet oder saniert, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Asbest enthalten ist.
Sicherheit gibt nur eine Materialanalyse durch ein Labor. Wir arbeiten mit zertifizierten Fachinstituten zusammen und übernehmen die Probenahme sowie die fachliche Bewertung.
Asbest darf nur von zugelassenen Fachbetrieben mit Sachkundenachweis nach TRGS 519 entfernt werden.
Diese Betriebe müssen speziell geschultes Personal, geeignete Schutzausrüstung, Unterdruckanlagen und ein zugelassenes Entsorgungskonzept vorweisen.
Eigenmächtige Sanierungen durch Privatpersonen sind verboten und strafbar, da schon geringste Faserfreisetzungen eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellen können.
Die Dauer hängt stark vom Umfang der Arbeiten ab.
Kleinere Flächen, wie asbesthaltige Bodenbeläge in einzelnen Räumen, können innerhalb weniger Tage saniert werden.
Bei größeren Projekten – etwa Fassadensanierungen, Dächern oder industriellen Anlagen – kann die Maßnahme mehrere Wochen dauern.
Vor Beginn erhalten Sie immer einen genauen Zeitplan, der alle Arbeitsschritte von der Abschottung bis zur Freimessung enthält.
Die Kosten richten sich nach Art, Menge und Lage der asbesthaltigen Materialien sowie nach den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen.
Für kleinere Flächen wie 50–100 m² Bodenbeläge liegen die Preise meist zwischen 5.000 € und 10.000 € netto.
Bei umfangreicheren Sanierungen, beispielsweise an Dächern oder Fassaden, können die Kosten höher ausfallen.
Wir erstellen jedes Angebot transparent und nachvollziehbar, inklusive aller Leistungen – von der Probenahme bis zur Entsorgung.