Abbruch & Erdarbeiten in Berlin-Charlottenburg
In Berlin-Charlottenburg führte REVICON umfassende Erdarbeiten im Rahmen eines Baugrubenaushubs durch – inklusive professioneller Verbauarbeiten und des vorherigen Abbruchs des Bestandsgebäudes.
Das Grundstück befand sich in einem engen innerstädtischen Hinterhof, umgeben von Wohngebäuden und mit eingeschränkter Zufahrt für Maschinen und LKW. Ziel war die Freimachung und Baugrubenvorbereitung für ein neues Wohn- und Geschäftshaus inklusive gesicherter Baugrube.
Der Schwerpunkt lag auf innerstädtischen Erdarbeiten, der Sicherung der Baugrube durch Verbau, der Koordination in engen Verhältnissen und der EBV-konformen Entsorgung aller Materialien.
Die vorhandenen Gebäude waren über Jahrzehnte gewerblich genutzt worden und wiesen dementsprechend verschiedene Bauzustände und Materialien auf – von Mauerwerk über Stahlbeton bis hin zu Holzelementen und älteren Dachkonstruktionen.
Das Projekt wurde von Anfang an detailliert geplant, da sich das Grundstück mitten in einem dicht bebauten Berliner Stadtgebiet befand. Die Arbeiten mussten daher nicht nur effizient, sondern auch unter besonderer Rücksicht auf Anwohner, Verkehr und Umwelt durchgeführt werden.
Kurzüberblick
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Bauvorhaben: Erdarbeiten und Baugrubensicherung für ein Neubauprojekt in Berlin-Charlottenburg sowie vorbereitende Abbrucharbeiten
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Ausgangslage: Enge Innenhoflage, eingeschränkte Zufahrt, angrenzende Altbauten mit sensiblen Fundamenten, geringer Platz für Material und Maschinen
- Rund 1.500 m³ Bodenaushub, teils belastetes Erdreich gemäß damals gültiger LAGA-Klassifizierung (u.a. Z1.1–Z2) und entsorgt nach heutigen EBV-Vorgaben
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Ausführungsdauer: Ca. 4 Wochen – inklusive Einrichtung, Aushub, Verbauarbeiten und Entsorgung
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Leistungsumfang: Vollständige Erdarbeiten, Baugrubenaushub, Berliner Verbau, Bodenentsorgung nach EBV, Verdichtung, Bodenaustausch
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Besondere Herausforderungen: Innenstadtlage, Anwohnerverkehr, Staub- und Lärmschutz, LKW-Logistik über schmale Zufahrt, Erschütterungsminimierung
- Ergebnis: Die komplette Baugrube wurde ausgehoben, gesichert und termingerecht baureif übergeben. Der Berliner Verbau gewährleistete die Standsicherheit aller umliegenden Gebäude.
Ausgangssituation und Planung
Das geplante Bauvorhaben befand sich im Herzen von Charlottenburg, eingebettet in eine typische Berliner Blockrandstruktur. Die Fläche war über Jahrzehnte gewerblich genutzt worden, weshalb zunächst kleinere Abbrucharbeiten notwendig waren, um alte Bodenaufbauten, Fundamente und verbliebene Bauteile zu entfernen. Erst dadurch konnte der Bereich für den späteren Baugrubenaushub freigemacht werden.
Durch die Hinterhoflage beschränkten enge Gebäudefluchten und eine nur etwa drei Meter breite Zufahrt die maschinellen Möglichkeiten erheblich. Bevor der eigentliche Bodenaushub beginnen konnte, erfolgte eine umfassende Bestandsaufnahme. Dabei wurden Bodenkennwerte, Tragfähigkeit, Tiefen der Nachbarfundamente und die geplante Aushubtiefe geprüft. Gleichzeitig wurde der Boden auf Belastungen untersucht, um die Entsorgung gemäß Ersatzbaustoffverordnung (EBV) korrekt zu planen.
Da die Baugrube bis an bestehende Altbaufundamente heranreichte, entschied man sich für einen Berliner Verbau als sichere Baugrubenumschließung. Dieser ermöglichte einen kontrollierten, abschnittsweisen Aushub ohne Gefährdung der angrenzenden Gebäude.
Ein detailliertes Logistikkonzept regelte zudem die Zufahrten der LKW, die Position der Container sowie die Einhaltung der Lärm- und Staubschutzauflagen – ein wesentlicher Faktor angesichts der innerstädtischen Lage und der sensiblen Nachbarbebauung.
Bevor der eigentliche Bodenaushub beginnen konnte, erfolgte eine umfassende Bestandsaufnahme. Dabei wurden Bodenkennwerte, Tragfähigkeit, Tiefen der Nachbarfundamente und die geplante Aushubtiefe geprüft. Gleichzeitig wurde der Boden auf Belastungen untersucht, um die Entsorgung gemäß Ersatzbaustoffverordnung (EBV) zu planen.
Da die Baugrube bis an bestehende Altbaufundamente heranreichte, entschied man sich für einen Berliner Verbau als sichere Baugrubenumschließung. Dieser Verbau ermöglichte einen kontrollierten, abschnittsweisen Aushub ohne Gefährdung der flankierenden Gebäude.
Ein ausführliches Logistikkonzept regelte außerdem die Zufahrt der LKW, die Positionierung der Container und die Einhaltung der Lärm- und Staubschutzauflagen.
Durchführung der Erdarbeiten
Die Erdarbeiten wurden abschnittsweise ausgeführt, um die geringe Lagerfläche und die enge Zufahrt optimal zu nutzen. Zum Einsatz kamen ein Kompaktbagger sowie ein Kettenbagger mit Tieflöffel, die für die unterschiedlichen Aushubtiefen eingesetzt wurden.
Der Boden wurde lagenweise abgetragen, sofort verladen und je nach Belastung getrennt entsorgt. Teile des Bodens mit geringerer Tragfähigkeit wurden gegen tragfähiges Material ausgetauscht, bevor die Baugrubensohle abschließend verdichtet wurde.
Parallel zum Aushub erfolgte der Einbau des Berliner Verbaus:
Stahlträger wurden in definierten Abständen eingebracht und während des Aushubs Schritt für Schritt mit Holzbohlen gesichert. Dadurch konnten Bewegungen im Erdreich und Belastungen für angrenzende Gebäude zuverlässig verhindert werden.
Die gesamte Maßnahme wurde begleitet von:
- geschlossenen Containern für die Bodentransporte
- Einweisern zur Regelung des Baustellenverkehrs
- kontinuierlichen Sicherheitskontrollen
Dank der präzisen Planung verliefen alle Arbeiten kontrolliert, sicher und ohne Verzögerungen.
Organisation und Sicherheit
Durch die innerstädtische Lage war die Sicherheit ein zentraler Punkt des Projekts. Die Baustelle wurde vollständig gesichert, Zugänge kontrolliert und der Baustellenverkehr streng geregelt.
Die Arbeiten fanden in enger Abstimmung mit Anwohnern, Gewerbetreibenden und den zuständigen Behörden statt. Lärm- und Arbeitszeiten wurden konsequent eingehalten. Die EBV-konforme Bodensortierung und Entsorgung wurde lückenlos dokumentiert – inklusive Annahmescheine, Wiegescheine und Verwertungsnachweise.
Regelmäßige Kontrollen der Verbauwand stellten sicher, dass die Standsicherheit jederzeit gewährleistet war.
Projektdaten
| Ort | Berlin-Charlottenburg |
| Leistung | Erdarbeiten, Baugrubenaushub, Berliner Verbau, Bodenentsorgung |
| Bauweise | Berliner Verbau, lagenweiser Aushub |
| Leistungsumfang | Aushub, Verdichtung, Bodenaustausch, Logistiksteuerung, EBV-Dokumentation |
| Projektdauer | ca. 4 Wochen |
| Maschinen | Kettenbagger, Kompaktbagger, Rüttelplatte, LKW mit geschlossenen Containern |
| Besonderheiten | Hinterhoflage, enge Zufahrt, innerstädtische Logistik, EBV-konforme Entsorgung |
Fazit
Mit den Erdarbeiten in Berlin-Charlottenburg konnte REVICON erneut zeigen, wie wichtig Erfahrung, präzise Planung und innerstädtische Kompetenz bei Baugrubenherstellungen sind. Trotz beengter Platzverhältnisse, eingeschränkter Logistik und sensibler Nachbarbebauung wurde das Projekt sicher und termingerecht abgeschlossen.
Die baureife Fläche wurde vollständig vorbereitet, sodass der Hochbau ohne Verzögerungen beginnen konnte.