Maschinen & Equipment
Erfolgreicher Abbruch Berlin beginnt mit der richtigen Maschinenwahl. Bei REVICON kommt projektbezogen genau die Technik zum Einsatz, die zur jeweiligen Aufgabe passt – vom kompakten Mini-Bagger für enge Berliner Hinterhöfe bis zum Longfrontbagger für Industrieabbrüche. Diese gezielte Auswahl ist entscheidend für ein wirtschaftliches und sauberes Ergebnis bei jedem unserer Projekte in Berlin und Brandenburg.
- Vom Mini-Bagger bis zum Longfrontbagger
- TRGS-konformes Schadstoff-Equipment
- Spezialgeräte für selektiven Rückbau
1–50 t
10+
15+
100%
Unsere Philosophie: Passende Technik statt pauschaler Lösung
Beim Abbruch und Rückbau gilt: Nicht die größte oder neueste Maschine ist immer die beste. Entscheidend ist, dass die eingesetzte Technik exakt zur Aufgabe passt – zur Gebäudegröße, zur Bauweise, zu den Zugangsmöglichkeiten und zu den Schadstoffen, die im Bauwerk vorhanden sein können. Genau hier liegt seit über 15 Jahren unsere Stärke beim maschinellen Abbruch in Berlin: Wir wählen für jedes Projekt die passende Geräteklasse aus, statt mit Standardlösungen zu arbeiten, die nirgendwo wirklich optimal sind.
Diese gezielte Maschinenauswahl ist gerade in einer Stadt wie Berlin wichtig. Enge Innenstadtlagen, denkmalgeschützte Nachbarbebauung, sensible Wohngebiete oder anspruchsvolle Industrieabbrüche – jedes Projekt hat seine eigenen Anforderungen. Ein Mini-Bagger, der in einen denkmalgeschützten Hinterhof hineinpasst, ist beim Abriss eines fünfgeschossigen Plattenbaus ebenso fehl am Platz wie ein 50-Tonnen-Kettenbagger zwischen historischen Fassaden.
„Die Kunst des Abbruchs liegt nicht im rohen Einsatz von Kraft, sondern in der präzisen Auswahl der passenden Werkzeuge. Erst diese Präzision macht aus einem Abriss einen kontrollierten Rückbau."
Hinter jedem unserer Maschineneinsätze steht zudem die fachliche Expertise unseres Geschäftsführung und Projektleitung. Als Inhaber aller relevanten Sachkundenachweise nach TRGS 519, TRGS 521 und BGR 128 sorgen wir dafür, dass jede Maschine nicht nur korrekt ausgewählt, sondern auch fachgerecht und im Einklang mit allen Sicherheitsvorschriften eingesetzt wird.
Bagger-Klassen im Detail
Drei Hauptklassen decken den Großteil aller Abbruch- und Erdarbeiten in Berlin ab. Welche Klasse zum Einsatz kommt, ergibt sich aus den Gegebenheiten des jeweiligen Projekts.
Mini-Bagger
1 – 5 TonnenMini-Bagger sind die unverzichtbare Lösung überall dort, wo größere Geräte schlicht nicht hingelangen. Enge Berliner Hinterhöfe, Tordurchfahrten unter 2,5 Metern, Gartenanlagen mit empfindlichem Bodenbelag oder Innenräume bei Entkernungen – hier zeigen die kompakten Maschinen ihre Stärke. Trotz ihrer Größe leisten sie erstaunlich viel: Vom kontrollierten Abriss einer Garage über das Ausheben kleinerer Baugruben bis zur präzisen Demontage einzelner Bauteile reicht ihr Einsatzspektrum.
Besonders bei Abbruchprojekten in dichter Wohnbebauung – egal ob Berlin, Cottbus oder Potsdam – sind sie oft die einzige technisch machbare Option. Ein weiterer Vorteil: Mini-Bagger arbeiten deutlich leiser und mit weniger Erschütterungen als ihre größeren Pendants, was in sensiblen Nachbarschaften ein wichtiger Faktor ist.
Kettenbagger
10 – 25 TonnenDie Kettenbagger der mittleren Klasse sind das Arbeitstier des klassischen Abbruchs in Berlin und Brandenburg. Ein 18-Tonnen-Bagger reißt einen Bungalow innerhalb eines Tages ab, eine 25-Tonnen-Maschine bewältigt auch Einfamilienhäuser mit Keller in zwei bis drei Arbeitstagen. Diese Klasse bildet den Kern unseres Maschineneinsatzes und kommt bei den meisten Projekten zum Einsatz, die wir in der Hauptstadtregion umsetzen.
Was diese Klasse so vielseitig macht, ist die Kombination aus ausreichend Durchschlagskraft und gleichzeitig noch handhabbarer Größe. Die Geräte können Stadtstraßen meist ohne Sondergenehmigung erreichen, lassen sich auf normalen Tiefladern transportieren und bieten dennoch genug Reserve, um auch anspruchsvollere maschinelle Abbrucharbeiten zuverlässig durchzuführen.
Longfrontbagger
25 – 50 TonnenBei mehrgeschossigen Bauten – vier Etagen und mehr – kommen Longfrontbagger zum Einsatz. Mit Reichweiten zwischen 18 und 25 Metern können diese Spezialmaschinen ein Gebäude vom Boden aus kontrolliert von oben nach unten abtragen, ohne dass jemand das Bauwerk betreten muss. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch deutlich effizienter als der konventionelle Abbruch.
Besonders bei Dachabrissen in Berlin, beim Rückbau von Mehrfamilienhäusern oder bei der Demontage von Industriehallen und dem Schortseinabriss ist diese Klasse das Mittel der Wahl. Zusammen mit den passenden Anbauwerkzeugen – siehe nächste Sektion – ermöglichen Hochreichbagger einen selektiven Rückbau auch bei großen Bauwerken: Beton, Stahl und andere Materialien werden direkt am Gebäude getrennt und können sortenrein entsorgt oder recycelt werden.
Spezialgeräte und Anbauwerkzeuge
Ein Bagger allein macht noch keinen sauberen Abbruch. Erst mit den passenden Anbauwerkzeugen wird er zum Präzisionsinstrument. Folgende Spezialgeräte gehören zum Standardrepertoire bei unseren Projekten:
Abbruchschere
Hydraulische Schere zum kontrollierten Trennen von Stahlbeton, Stahlträgern und Bewehrung. Unverzichtbar beim selektiven Rückbau, da sie Beton von Bewehrungsstahl trennt und so die sortenreine Entsorgung ermöglicht.
Pulverisierer
Brecht Beton und Mauerwerk in transportable Stücke und ist deutlich leiser als ein Hydraulikhammer. Besonders geeignet für Abrissarbeiten in lärmsensiblen Wohngebieten.
Hydraulikhammer
Klassisches Werkzeug zum Aufbrechen massiver Strukturen wie Fundamenten oder Bodenplatten. Wird gezielt eingesetzt, wo andere Werkzeuge an ihre Grenzen stoßen.
Sortiergreifer
Greifzange zum Aufnehmen, Trennen und Verladen verschiedener Materialien. Macht den selektiven Rückbau erst praktikabel und ist die Voraussetzung für hohe Recyclingquoten.
Welches Werkzeug zum Einsatz kommt, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Bei einem klassischen maschinellen Abbruch in Berlin werden meist mehrere Werkzeuge in unterschiedlichen Phasen eingesetzt: Zuerst die Abbruchschere zur Vortrennung, dann der Pulverisierer für die Verkleinerung, anschließend der Sortiergreifer für die Materialtrennung. Diese durchdachte Werkzeugauswahl ist mitentscheidend für die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts.
Spezialequipment für Schadstoffsanierung
Bei der Schadstoffsanierung in Berlin reichen klassische Abbruchgeräte nicht aus. Hier kommt ein vollständig anderer Geräte-Set zum Einsatz, der den strengen Vorgaben der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) entspricht und vom Landesamt für Arbeitsschutz Berlin (LAGetSi) kontrolliert wird.
Bei der Asbestsanierung in Berlin arbeiten wir mit sogenannten Schwarz-Weiß-Anlagen (Personenschleusen mit Dekontaminationsbereich), Unterdruckhaltegeräten zur Sicherstellung der korrekten Druckverhältnisse, HEPA-Industriestaubsaugern der Filterklasse H sowie spezieller persönlicher Schutzausrüstung für jeden eingesetzten Mitarbeiter.
Schadstoff-Equipment im Überblick
- Schwarz-Weiß-Anlagen / Personendekontamination
- Unterdruckhaltegeräte mit redundanter Absicherung
- HEPA-Industriestaubsauger Filterklasse H
- Vollschutzanzüge Typ 5,6 und Atemschutz nach TRGS 519
- Spezialfolien und staubdichte Verpackungen
- Messgeräte für Faserkonzentration
Die Anschaffung dieses Equipments ist nur ein Teil der Voraussetzung. Genauso wichtig ist die korrekte Anwendung – und genau hier kommt unsere fachliche Qualifikation zum Tragen. Unsere Projektleitung verfügt über die behördlich anerkannte Sachkunde nach TRGS 519 Anlage 3 sowie die ergänzenden Nachweise nach TRGS 521 (KMF / Mineralwolle) und BGR 128 / DGUV 101-004 (kontaminierte Bereiche). Erst diese Kombination aus passendem Equipment und nachweisbarer Sachkunde macht eine rechtssichere Schadstoffsanierung möglich.
Container und Logistik
Beim Abbruch entstehen meist große Mengen an Bauschutt, die zeitnah von der Baustelle entfernt werden müssen. Die richtige Container- und Transportlogistik ist deshalb ein wichtiger Bestandteil jedes Projekts – und ein häufig unterschätzter Kostenfaktor. Wir planen die Logistik immer projektspezifisch, damit weder zu viele noch zu wenige Container vor Ort sind.
Beim selektiven Rückbau – inzwischen Standard bei den meisten Projekten in Berlin – werden mehrere Container gleichzeitig eingesetzt: einer für mineralischen Bauschutt, einer für Holz, einer für Metall, gegebenenfalls weitere für Sondermüll. Diese sortenreine Trennung ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern wirtschaftlich oft günstiger, da gemischter Bauschutt deutlich höhere Entsorgungspreise hat. Mehr dazu in unserem Bereich Entsorgung in Berlin.
Verbau, Baugrubensicherung und Sicherheitstechnik
Nicht jedes Projekt endet mit dem Abriss. Häufig schließen sich Erdarbeiten oder Baugrubenarbeiten an – etwa wenn auf dem ehemaligen Grundstück ein Neubau entstehen soll. Hierfür kommen weitere spezielle Geräte zum Einsatz: Spundwandrammgeräte, Trägerbohlwände, Spritzbetontechnik und mobile Verbausysteme.
Besonders in Berliner Innenstadtlagen, wo Baugruben oft direkt an Nachbarbebauungen oder Verkehrswege angrenzen, sind diese Verbau- und Baugrubensicherungstechniken unverzichtbar. Sie verhindern, dass Erdmassen ins Loch rutschen, schützen angrenzende Gebäude vor Setzungen und gewährleisten die Sicherheit aller Beteiligten während der Arbeiten.
Hinzu kommt die allgemeine Baustellensicherheit: Bauzäune und Sichtschutz, Staubschutzwände bei Innenstadtarbeiten, Wasserdüsen zur Staubminderung, Lärmschutzmaßnahmen und vieles mehr. All diese Sicherheitstechniken sind nicht spektakulär, aber für einen reibungslosen und genehmigungskonformen Projektablauf entscheidend – besonders bei Projekten mit behördlicher Anzeigepflicht beim LAGetSi Berlin.
Welche Technik braucht Ihr Projekt?
Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben – wir prüfen, welche Maschinen und Werkzeuge dafür sinnvoll sind und erstellen ein transparentes Festpreisangebot. Geleitet wird Ihr Projekt vom geprüften Sachverständigen mit allen relevanten Sachkundenachweisen für Berlin und Brandenburg.