Holzschutzmittel-Sanierung Berlin

Als zertifizierter Fachbetrieb für Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin entfernen wir PCP, Lindan, DDT und Hylotox 59 aus Dachstühlen, Holzbalkendecken, Fachwerk und Innenausbauten in Wohngebäuden, Gewerbeobjekten und denkmalgeschützten Altbauten fachgerecht und behördenkonform. Wir sanieren vor dem Abbruch in Berlin belastete Hölzer aus den Jahren 1955–1990 sicher nach PCP-Richtlinie und TRGS 524 – inklusive Materialprobe, Laboranalyse, schonender Sanierungsverfahren, Sonderabfall-Entsorgung und Freimessung im gesamten Raum Berlin.

Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin · 2026

Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin – fachgerecht, dokumentiert, zum Festpreis

In Berliner Dachstühlen, Fachwerkhäusern und Innenausbauten aus den 1960er- bis 1980er-Jahren sind häufig PCP, Lindan, DDT oder das DDR-Präparat Hylotox 59 verarbeitet. Diese Holzschutzmittel sind heute größtenteils verboten – sie gasen aber über Jahrzehnte aus dem Holz aus und belasten die Raumluft. Als Abbruchunternehmen in Berlin mit Schwerpunkt Schadstoffsanierung entfernen wir bei REVICON belastete Holzbauteile fachgerecht, behördenkonform und mit lückenloser Dokumentation – vom Verdachtsfall bis zur Freimessung.

Kurzantwort

Eine typische Holzschutzmittel-Sanierung in einem Berliner Dachgeschoss (ca. 80 m² Wohnfläche) dauert 3 bis 6 Wochen. Die Gesamtkosten liegen meist zwischen 14.000 und 28.000 € inklusive Materialprobe, Laboranalyse, Sanierung, Entsorgung und Freimessung. Genauer geht es nach einer kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung mit Verdachtsklärung.

3–6 Wochen

Reine Sanierungsdauer

4–8 Wochen

Komplettablauf inkl. Analyse

Festpreis

Ohne Nachforderungen

15+ Jahre

Erfahrung in Berlin

Wann ist eine Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin nötig?

Zwischen 1955 und 1990 wurden in Westdeutschland und der DDR großflächig chemische Holzschutzmittel auf Dachstühle, Holzbalkendecken, Fachwerkhölzer und Innenausbauten aufgebracht. Im Westen kamen vor allem PCP (Pentachlorphenol) und Lindan (γ-HCH) zum Einsatz, in der DDR das berüchtigte Hylotox 59 mit DDT und Lindan. PCP ist in Deutschland seit 1989 verboten, DDT seit 1972, Lindan seit 2007 – die belasteten Hölzer existieren aber weiter und gasen über Jahrzehnte aus.

Wir sehen in Berlin und Brandenburg vier typische Konstellationen, in denen eine Holzschutzmittel-Sanierung die richtige Entscheidung ist – jede mit ihren eigenen Anforderungen an Planung und Ausführung.

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DDR-Bauten mit Hylotox 59

In Ost-Berlin und Brandenburg wurde Hylotox 59 bis 1989 großflächig eingesetzt – auf Dachstühlen, Holzbalkendecken und Innenausbauten. Bei Dachausbau, Sanierung oder Verkauf einer DDR-Immobilie ist eine Belastungsprüfung dringend zu empfehlen. Wir prüfen, beproben und sanieren fachgerecht.

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Westberliner Dachstühle 70er/80er

In Westberliner Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern wurden Dachstühle der 1970er- und 1980er-Jahre häufig mit PCP- und Lindan-haltigen Produkten behandelt. Bei Dachausbau, energetischer Sanierung oder Wohnraumumwandlung wird die Belastung oft erst nach Vorerkundung offensichtlich.

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Fachwerkhäuser & Altbauten

Bei der Sanierung historischer Fachwerkhäuser und Gründerzeit-Altbauten finden wir häufig massive Holzschutzmittel-Aufträge aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Sanierung erfordert besondere Sorgfalt, da die Bausubstanz oft denkmalgeschützt ist und schonende Verfahren nötig sind.

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Gewerbebauten & Innenausbau

Holzvertäfelungen, Holzdecken und Möbel in Berliner Bürogebäuden, Hotels und öffentlichen Gebäuden aus den 60er- bis 80er-Jahren sind häufig mit PCP behandelt. Bei Modernisierung oder Umnutzung ist eine Schadstoff-Vorerkundung Stand der Technik.

Ablauf einer Holzschutzmittel-Sanierung – Schritt für Schritt

Von der ersten Anfrage bis zur Freimessung mit Protokoll: So läuft eine professionelle Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin bei REVICON ab. Wir nehmen Ihnen jeden bürokratischen Schritt ab und sorgen für eine rechtssichere Dokumentation – wichtig für Versicherung, Behörden und zukünftige Eigentümer.

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Erstkontakt & kostenlose Vor-Ort-Besichtigung

Sie rufen uns an oder schreiben eine E-Mail. Innerhalb von 48 Stunden vereinbaren wir einen Besichtigungstermin bei Ihrem Objekt in Berlin oder Brandenburg. Wir prüfen Baujahr, verdächtige Holzbauteile und typische Indizien wie blau-grünliche Verfärbungen, fettige Oberflächen oder den charakteristischen Geruch.

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Materialprobe & Laboranalyse

Wir entnehmen Holzproben aus den Verdachtsbereichen (Dachstuhl, Holzbalken, Vertäfelung) und übergeben sie an ein akkreditiertes Labor. Bestimmt werden PCP, Lindan, DDT und ggf. weitere Wirkstoffe. Bei Verdacht auf Sekundärkontamination zusätzlich eine Raumluftmessung. Probenahme & Analyse: ab 380 € pauschal.

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Sanierungskonzept & Verfahrenswahl

Erstellung eines individuellen Sanierungskonzepts nach PCP-Richtlinie und Holzschutzmittel-Richtlinie. Wahl des optimalen Sanierungsverfahrens: vollständiger Holzaustausch, Oberflächenabtrag durch Heißluft, chemische Stripper oder Versiegelung. Die Auswahl hängt von Belastungsgrad, Substanz und Denkmalschutzauflagen ab.

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Festpreisangebot mit transparenter Aufschlüsselung

Auf Basis von Besichtigung und Laboranalyse erstellen wir ein verbindliches Festpreisangebot. Sie sehen genau, welche Leistungen enthalten sind: Demontage, Oberflächenabtrag oder Tausch, Transport, Sonderabfall-Entsorgung, Freimessung. Keine versteckten Posten, keine Nachforderungen.

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Baustelleneinrichtung & Abschottung

Luftdichte Abschottung des Sanierungsbereichs als Schwarz-/Weißbereich mit Personen- und Materialschleuse. Aufbau der Unterdruckhaltegeräte mit HEPA-H14-Filterung. Einrichtung der Hygiene-Schleuse für unsere Mitarbeiter. Damit verhindern wir, dass Holzschutzmittel-Stäube und -Späne in andere Bereiche gelangen.

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Sanierung der belasteten Hölzer

Unsere Fachkräfte sanieren die belasteten Hölzer unter Vollschutz: Schutzanzug Typ 5/6, Vollmaske mit P3-Filter, Handschuhe, Schutzbrille. Je nach Verfahren – Heißluft-Strippen, Oberflächenabtrag durch Hobeln, vollständiger Holzaustausch oder zertifizierte Versiegelung. Bei Denkmälern arbeiten wir besonders schonend und substanzerhaltend.

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Feinreinigung & Sekundärsanierung

Aus PCP-Hölzern sind über Jahrzehnte Schadstoffe in Putz, Tapeten, Mobiliar und Hausstaub diffundiert. Wir bearbeiten diese Sekundärquellen mit HEPA-H14-Industriestaubsaugern, Nassreinigung und gegebenenfalls Beschichtungsabtrag. Vergleichbar mit den Maßnahmen einer PCB-Sanierung erfordert auch die Holzschutzmittel-Sanierung eine umfassende Sekundärbehandlung.

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Sonderabfall-Entsorgung & Freimessung

PCP- und Lindan-haltige Hölzer werden mit Abfallschlüssel 17 02 04* (gefährlicher Abfall, organische Schadstoffe) gekennzeichnet und in Hochtemperaturverbrennungsanlagen vollständig zerstört – über das elektronische Nachweisverfahren (eANV). Mehr dazu in unserem Bereich Entsorgung Berlin. Abschluss-Raumluftmessung durch akkreditiertes Labor.

Holzschutzmittel nach Wirkstoff – Aufwand & Sanierungsansatz

Jeder Holzschutzmittel-Wirkstoff hat eigene Eigenschaften und erfordert einen angepassten Sanierungsansatz. Wir haben für Sie die sechs häufigsten Wirkstoffe und Verfahren in Berlin zusammengestellt. Alle Preise sind Richtwerte – den verbindlichen Festpreis bekommen Sie nach der Vor-Ort-Besichtigung und Laboranalyse.

Westen

PCP (Pentachlorphenol)

55 – 120 €/m²Preisspanne
3–6 WochenSanierungsdauer

In Westdeutschland bis 1989 das verbreitetste Holzschutzmittel – krebserregend nach IARC Kat. 1. PCP-Hölzer sind häufig blau-grünlich verfärbt und geben über Jahrzehnte Dioxine an die Raumluft ab. Sanierung meist durch Oberflächenabtrag oder vollständigen Austausch der belasteten Bauteile.

DDR

Hylotox 59 (DDT + Lindan)

60 – 130 €/m²Preisspanne
3–7 WochenSanierungsdauer

Das DDR-Holzschutzmittel schlechthin – verwendet bis 1989, häufig in Plattenbauten, Dachstühlen und Innenausbau in Ost-Berlin und Brandenburg. Mischung aus DDT (seit 1972 verboten) und Lindan. Erkennbar an typischem Geruch und gelblich-grüner Verfärbung des Holzes.

Häufig

Lindan (γ-HCH)

50 – 110 €/m²Preisspanne
3–5 WochenSanierungsdauer

Insektizid mit hoher Persistenz – in Deutschland erst seit 2007 vollständig verboten. Häufig in Kombination mit PCP oder DDT verarbeitet. Schädigt Nervensystem und Hormonhaushalt. Bei Dachausbau in Berliner Bauten der 70er-/80er-Jahre häufig nachweisbar.

Historisch

DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan)

55 – 125 €/m²Preisspanne
3–6 WochenSanierungsdauer

Bereits seit 1972 in Deutschland verboten, in der DDR aber bis 1989 weiter verarbeitet (Hylotox 59). Extrem persistent – auch nach 50 Jahren noch in Hölzern nachweisbar. Stockholmer Konvention zur Eliminierung. Sanierung analog zu PCP- und Lindan-Sanierungen.

Verfahren

Heißluft-Strippen & Oberflächenabtrag

+25 – 60 €/m²Verfahrenskosten
parallelim Sanierungsablauf

Bei erhaltenswerten Hölzern (z.B. denkmalgeschützte Fachwerk- oder Dachstühle) kommen schonende Verfahren zum Einsatz: Heißluft-Strippen löst Holzschutzmittel von der Oberfläche, anschließend wird Material flächig abgetragen. Ideal, wenn die Bausubstanz erhalten bleiben muss.

Total

Vollständiger Holzaustausch

nach AufmaßPreisspanne
4–10 Wocheninkl. Wiederaufbau

Bei stark belasteten oder strukturell beschädigten Hölzern ist ein vollständiger Austausch die wirtschaftlich beste Lösung. Wir demontieren die belasteten Bauteile, koordinieren die statische Sicherung und stellen den Wiederaufbau mit unbehandelten oder modernen, schadstofffreien Hölzern auf Wunsch direkt mit her.

Holzschutzmittel-Sanierung in allen Berliner Bezirken

REVICON ist im gesamten Berliner Stadtgebiet sowie im Brandenburger Umland aktiv. Wir kennen die Eigenheiten der einzelnen Bezirke – von DDR-Bauten in Ost-Berlin mit typischer Hylotox 59-Belastung über Westberliner Dachstühle der 70er-/80er-Jahre mit PCP bis hin zu denkmalgeschützten Fachwerkhäusern im Brandenburger Umland. Bei der Holzschutzmittel-Sanierung wissen wir, wo in welchem Baujahr typischerweise welcher Wirkstoff vorkommt.

MitteGründerzeit-Dachstühle
PankowAltbau & DDR-Bauten
Charlottenburg-WilmersdorfWestberliner EFH-Dächer
SpandauEFH & Industriebauten
Steglitz-ZehlendorfVillen & EFH 60er–80er
Tempelhof-SchönebergReihenhäuser & MFH
NeuköllnAltbauten & Innenausbau
Treptow-KöpenickDDR-EFH 70er–80er
Marzahn-HellersdorfDDR-Plattenbauten
LichtenbergDDR-Wohnbauten
ReinickendorfEFH & DHH 60er–80er
Friedrichshain-KreuzbergAltbau-Dachstühle

Auch im Brandenburger Umland sind wir regelmäßig im Einsatz: Potsdam, Blankenfelde-Mahlow, Zossen, Königs Wusterhausen, Bernau und Falkensee. Unser Standort in Blankenfelde-Mahlow direkt vor den Toren Berlins macht uns flexibel – kurze Anfahrtswege bedeuten weniger Logistikaufwand und damit auch günstigere Preise für Sie. Besonders im Umland finden wir häufig Hylotox 59-belastete Hölzer in DDR-Eigenheimen aus den 1970er- und 1980er-Jahren.

Vorschriften & rechtliche Pflichten bei der Holzschutzmittel-Sanierung

Eine Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin ist nicht einfach „Hölzer rausreißen und in den Container". Es gelten strikte Vorschriften, deren Einhaltung wir für Sie sicherstellen – mit Sachkundenachweisen, Schutzkonzept und lückenloser Dokumentation.

Welche Vorschriften gelten für Holzschutzmittel in Berlin?

Für Holzschutzmittel-Sanierungen gilt die PCP-Richtlinie der Bauministerkonferenz, ergänzt durch die TRGS 524 (Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen). Daneben sind die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die DGUV Regel 101-004, die Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) und für DDT die Stockholmer Konvention zu beachten. PCP ist in Deutschland seit 1989 verboten, DDT seit 1972, Lindan seit 2007.

Eine bundeseinheitliche Anzeigepflicht wie bei der Asbestsanierung existiert für Holzschutzmittel nicht – aber bei Überschreitung der Grenzwerte der PCP-Richtlinie (1 µg/m³ Raumluft) können die Bauaufsichtsbehörden konkrete Sanierungsanordnungen erlassen. Folgende Anforderungen müssen erfüllt sein:

  • Durchführung ausschließlich durch Fachbetriebe mit Sachkunde nach TRGS 524 / DGUV Regel 101-004
  • Einhaltung aller Arbeitsschutzvorschriften (DGUV 101-004, Gefahrstoffverordnung)
  • Schwarz-Weiß-Bereich mit Personenschleuse, Unterdruckhaltung HEPA-H14, PSA Stufe 3
  • Entsorgung über zugelassene Hochtemperaturverbrennungsanlagen mit elektronischem Entsorgungsnachweis (eANV)
  • Kennzeichnung als gefährlicher Abfall mit Abfallschlüssel 17 02 04*
  • Abschluss-Raumluftmessung durch akkreditiertes Labor (Freimessung)

Bei großen Sanierungsprojekten oder kombinierten Sanierungen (PCP + Asbest + KMF) melden wir die Arbeiten zusätzlich beim Landesamt für Arbeitsschutz Berlin (LAGetSi). Da REVICON über die behördlich anerkannte Sachkunde nach TRGS 519, TRGS 521 und der DGUV Regel 101-004 verfügt, dürfen wir alle erforderlichen Anzeigen direkt für Sie einreichen.

Eine wichtige rechtliche Pflicht betrifft auch die Versicherung & Haftung: REVICON haftet als Auftragnehmer für alle Schäden, die durch unsere Arbeit entstehen. Wir verfügen über eine umfassende Bauleistungs- und Haftpflichtversicherung mit hohen Deckungssummen – wichtig, falls bei der Sanierung etwas am Gebäude oder an angrenzenden Bereichen beschädigt wird.

⚡ Was kostet Ihre Holzschutzmittel-Sanierung?

Alle Schadstoff-Leistungen in einer Übersicht

Sie wollen Ihre Holzschutzmittel-Sanierung mit weiteren Schadstoff-Themen kombinieren – etwa Asbest, KMF oder PAK? Auf unserer Schadstoffsanierungs-Übersicht finden Sie alle Leistungen, Kostenfaktoren und Beispielprojekte für Berlin und Brandenburg.

Nach der Holzschutzmittel-Sanierung: So geht es mit Ihrem Projekt weiter

Wenn das letzte Sondertransport-Fahrzeug das Grundstück verlassen hat und die Abschluss-Raumluftmessung unter dem Vorsorgewert liegt, ist die eigentliche Sanierung zu Ende – aber das Projekt geht für Sie meist weiter. Hier die typischen Szenarien, die wir in Berlin erleben.

Sie planen den Wiederaufbau: Wir bereiten die Konstruktion (z.B. Sparren, Balkenköpfe, Wandanschlüsse) so vor, dass Sie sofort mit dem Einbau neuer, unbehandelter oder schadstofffreier Hölzer beginnen können. Auf Wunsch koordinieren wir den Wiederaufbau auch direkt – als Komplettpaket aus einer Hand, ohne dass Sie weitere Gewerke beauftragen müssen.

Sie planen einen Hausabriss oder Rückbau: Wir koordinieren die Holzschutzmittel-Sanierung als Vorbereitung für den anschließenden Hausabriss. So können behandelte und unbehandelte Hölzer sortenrein getrennt werden – das senkt die Entsorgungskosten erheblich, da nur die belasteten Hölzer als gefährlicher Abfall behandelt werden müssen. Bei Bedarf übernehmen wir auch direkt den kompletten Rückbau.

Sie wollen das Objekt verkaufen oder vermieten: Eine sanierte Immobilie lässt sich oft schneller und besser verkaufen. Käufer wissen sofort: hier wurden Schadstoffe rechtssicher entfernt. Wir liefern Ihnen alle Dokumente für den Verkauf – Materialprobenprotokoll, Sanierungsbericht, Entsorgungsnachweise und Freimessprotokoll – damit Sie zukünftigen Käufern oder Mietern die Sicherheit geben können, die heute erwartet wird.

Eine wichtige Frage betrifft viele unserer Kunden: Sind die Holzschutzmittel-Sanierungskosten steuerlich absetzbar? Bei vermieteten Objekten oft als Werbungskosten oder Erhaltungsaufwand, bei Gewerbeobjekten als Betriebsausgabe. Bei selbstgenutzten Häusern eingeschränkt – hier kann die Sanierung als außergewöhnliche Belastung gelten, wenn die Maßnahme aus gesundheitlichen Gründen zwingend nötig war. Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Steuerberater – wir liefern Ihnen alle erforderlichen Unterlagen und Nachweise für die Steuererklärung.

Warum REVICON für Ihre Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin?

Sechs gute Gründe, warum private und gewerbliche Kunden in Berlin uns mit ihrer Holzschutzmittel-Sanierung beauftragen – von der ersten Besichtigung bis zur Freimessung mit Protokoll.

Festpreisgarantie

Sie bekommen ein verbindliches Angebot nach der kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung und Laboranalyse. Was draufsteht, wird auch berechnet. Keine Nachforderungen, keine versteckten Kostenpunkte. Das gibt Ihnen Planungssicherheit für Ihr gesamtes Projekt.

Sachkunde nach TRGS 524

Hinter REVICON steht ein zertifizierter Fachbetrieb mit Sachkundenachweisen nach TRGS 519, TRGS 521 und DGUV Regel 101-004 – eine seltene Kombination, die uns flexibel für Asbest-, KMF-, PCB-, Holzschutzmittel- und Mischsanierungen macht.

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Komplette Dokumentation

Materialprobenprotokoll, Sanierungsplan, Entsorgungsnachweis (eANV), Freimessprotokoll – Sie erhalten alle Unterlagen lückenlos dokumentiert. Wichtig für Versicherung, Behörden und zukünftige Eigentümer beim Verkauf oder der Vermietung.

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HEPA-H14-Filtertechnik

Wir setzen ausschließlich HEPA-H14-Geräte ein – damit selbst feinste PCP-Stäube und Holzpartikel zuverlässig zurückgehalten werden. Modernes Equipment, regelmäßige Wartung, geschultes Personal. Maximaler Schutz für Sie, Ihre Mitarbeiter und unsere Fachkräfte.

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Alles aus einer Hand

Sie haben oft mehrere Schadstoffe gleichzeitig: Holzschutzmittel, Asbest, KMF, PCB. Wir koordinieren alle Sanierungen aus einer Hand – das spart Zeit, Geld und Koordinationsaufwand. Hochwertige Substanzerhaltung auch bei Denkmälern und Fachwerkhäusern.

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Kurze Anfahrtswege

Unser Standort in Blankenfelde-Mahlow direkt vor den Toren Berlins macht uns logistisch flexibel. Kurze Wege bedeuten weniger Transportkosten – und das geben wir an Sie weiter. Besonders bei Projekten in Süd-Berlin und im Brandenburger Umland mit vielen DDR-Bauten.

Häufige Fragen zur Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin

Antworten auf die wichtigsten Fragen, die uns Kunden vor einer Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin und Brandenburg stellen.

Wie lange dauert eine Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin?

Die reine Sanierungsdauer beträgt für eine typische Dachstuhl-Sanierung (ca. 80 m² Wohnfläche) 3–6 Wochen. Inklusive Vorbereitung (Probenahme, Laboranalyse, Sanierungskonzept) sollten Sie 4–8 Wochen ab Auftragsvergabe einplanen. Bei größeren Projekten oder kombinierten Sanierungen (Holzschutzmittel + Asbest + KMF) kann die Bauphase auf 8–12 Wochen anwachsen.

Was kostet eine Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin?

Die Kosten hängen vom Wirkstoff und Sanierungsverfahren ab: PCP-Sanierung 55–120 €/m², Hylotox 59 (DDT+Lindan) 60–130 €/m², Lindan 50–110 €/m², DDT 55–125 €/m². Schonende Verfahren wie Heißluft-Strippen oder Oberflächenabtrag: zusätzlich 25–60 €/m². Eine typische Dachstuhl-Sanierung in einem Berliner Einfamilienhaus liegt bei 14.000–28.000 € netto.

Wann besteht der Verdacht auf eine Holzschutzmittel-Belastung?

Verdachtsmomente bestehen vor allem bei Gebäuden, die zwischen 1955 und 1990 errichtet oder saniert wurden. Im Westen vor allem PCP- und Lindan-Belastungen in Dachstühlen, im Osten Hylotox 59 in DDR-Bauten. Typische Indizien: blau-grünliche oder gelblich-grüne Verfärbungen des Holzes, fettige Oberflächen, charakteristischer Geruch, Augenreizungen bei längerem Aufenthalt.

Daumenregel: Jeder Dachstuhl in Berlin, Brandenburg oder einem ehemaligen DDR-Eigenheim mit Baujahr 1955–1990 sollte vor Ausbau geprüft werden.

Wie werden Holzschutzmittel nachgewiesen?

Der Nachweis erfolgt in zwei Stufen: Erstens durch eine Holzprobe aus dem verdächtigen Bauteil (Dachsparren, Holzbalken, Wandvertäfelung), die in einem akkreditierten Labor analysiert wird – bestimmt werden PCP, Lindan, DDT und ggf. weitere Wirkstoffe (Ergebnis in mg/kg). Zweitens bei Verdacht auf Sekundärkontamination durch eine Raumluftmessung (Ergebnis in µg/m³). Die Probennahme darf nur durch geschultes Fachpersonal erfolgen.

Welche Grenzwerte gelten für PCP in Innenräumen?

Die PCP-Richtlinie der Bauministerkonferenz definiert einen Vorsorgewert von 0,1 µg PCP/m³ Raumluft und einen Sanierungsbedarf ab 1 µg PCP/m³. Bei Überschreitung sind in der Regel umgehende Sanierungsmaßnahmen erforderlich – unabhängig von der Nutzungsart der Räume. Für Lindan und DDT gibt es vergleichbare Bewertungsmaßstäbe, die wir bei jeder Materialprüfung mit ermitteln.

Welche Sanierungsverfahren gibt es?

Vier Verfahren stehen zur Verfügung: (1) Vollständiger Holzaustausch – bei stark belasteten oder strukturell geschädigten Hölzern. (2) Oberflächenabtrag durch Hobeln, Fräsen oder Sandstrahlen – bei mittlerer Belastung. (3) Heißluft-Strippen – schonend für Denkmäler und Fachwerk. (4) Versiegelung mit zertifizierten Beschichtungen – nur in Ausnahmefällen, wenn die Substanz aus baulichen Gründen nicht entfernt werden kann. Die Wahl hängt von Belastungsgrad, Substanz und Denkmalschutzauflagen ab.

Was ist mit Hylotox 59 in DDR-Bauten?

Hylotox 59 war in der DDR das mit Abstand verbreitetste Holzschutzmittel – verwendet bis 1989. Es enthält DDT und Lindan und wurde großflächig auf Dachstühle, Holzbalkendecken und Innenausbau aufgebracht. Beide Wirkstoffe sind heute verboten (DDT seit 1972, Lindan seit 2007), die belasteten Hölzer existieren aber weiter. Wir erkennen Hylotox 59 am charakteristischen Geruch, an der gelblich-grünen Verfärbung und durch Laboranalyse. Sanierung analog zu PCP-Belastung.

Welche Schutzmaßnahmen gelten bei der Sanierung?

Eine Holzschutzmittel-Sanierung erfordert ein hohes Sicherheitsniveau: Abschottung des Arbeitsbereichs, Schwarz-/Weißbereich mit Personen- und Materialschleuse, Unterdruckhaltung mit HEPA-H14-Filtertechnik, persönliche Schutzausrüstung (Schutzanzug Typ 5/6, Vollmaske mit P3-Filter, Handschuhe, Schutzbrille). Die Anforderungen sind in der DGUV-Regel 101-004 und der TRGS 524 geregelt.

Wie werden Holzschutzmittel-Abfälle entsorgt?

PCP-, Lindan- und DDT-belastete Hölzer sind gefährlicher Abfall mit Abfallschlüssel 17 02 04* (Holz, das gefährliche Stoffe enthält). Die Entsorgung unterliegt der elektronischen Nachweisverordnung (eANV) und erfolgt in zugelassenen Hochtemperaturverbrennungsanlagen bei mind. 1.100 °C. Eine Wiederverwertung ist ausgeschlossen. Wir übergeben Ihnen am Projektende sämtliche Entsorgungsnachweise, Wiegescheine und Übernahmescheine in einer geschlossenen Dokumentationsmappe.

Können Sie auch in denkmalgeschützten Häusern sanieren?

Ja, besonders im Fachwerkbau und in denkmalgeschützten Berliner Altbauten arbeiten wir mit substanzschonenden Verfahren. Wir setzen Heißluft-Strippen und kontrollierten Oberflächenabtrag ein, um die historische Substanz bestmöglich zu erhalten. Bei besonders wertvollen Bauteilen koordinieren wir die Sanierung in Abstimmung mit der Berliner Denkmalpflege. Auch hier gilt: am Ende erhalten Sie ein Freimessprotokoll als objektiven Nachweis.

Was passiert, wenn ich beim Renovieren Verdacht auf Holzschutzmittel habe?

Wichtigste Regel: Sofort stoppen, nichts mehr abschleifen, ausbrennen oder bewegen. Vor allem nicht mit heißer Luft, Hochdruckreiniger oder Schwingschleifern arbeiten – das setzt enorme Mengen Schadstoffe frei. Verlassen Sie den Bereich, schließen Sie wenn möglich Türen und Fenster, lüften Sie quer. Anschließend rufen Sie uns an – wir kommen kurzfristig, prüfen die Situation, nehmen Proben und schotten den Bereich bei Bedarf sofort ab.

Sind Holzschutzmittel-Sanierungskosten steuerlich absetzbar?

Bei vermieteten Objekten oft als Werbungskosten oder Erhaltungsaufwand, bei Geschäftsgebäuden als Betriebsausgabe. Bei selbstgenutzten Häusern eingeschränkt – hier kann die Sanierung als außergewöhnliche Belastung gelten, wenn die Maßnahme aus gesundheitlichen Gründen zwingend nötig war. Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Steuerberater. Wir liefern Ihnen alle Belege und Dokumentationen, die Sie für die Steuererklärung brauchen.

Ihre Holzschutzmittel-Sanierung in Berlin – wir kümmern uns um alles

Vereinbaren Sie eine kostenlose Vor-Ort-Besichtigung in Berlin oder Brandenburg. Wir prüfen die Verdachtsbereiche, nehmen bei Bedarf direkt Holzproben und erstellen Ihnen ein verbindliches Festpreisangebot. Ohne Anzahlung, ohne versteckte Kosten – und mit über 15 Jahren Erfahrung bei Schadstoffsanierungen in der Hauptstadtregion.

Festpreisgarantie Kein Risiko, keine Nachforderungen
Sachkunde TRGS 524 & DGUV 101-004 zertifiziert
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Berlin & Brandenburg Alle Bezirke, kurze Wege

Weitere Schadstoffsanierungen in Berlin

REVICON ist Ihr zentraler Ansprechpartner für die fachgerechte Sanierung aller relevanten Schadstoffe in Berliner Bestandsgebäuden. Häufig finden wir mehrere Schadstoffe parallel – wir koordinieren alle Sanierungen aus einer Hand. Eine Übersicht aller Leistungen finden Sie auf unserer Schadstoffsanierung Berlin.